Mitte der 70 iger Jahre machten im Quartier Alt-Haslach auf Grund von Abrissgerüchten Praktikanten der Sozialarbeit erste Bewohnerversammlungen und Untersuchungen im Sozialraum Haslach und kamen zu dem Schluss, dass das Quartier Alt-Haslach wegen der einseitigen Belegungspolitik und des Instandsetzungsrückstandes zu einem sozialen Brennpunkt zu werden drohte. Daraus resultierten erste Bemühungen zur Verbesserung der Wohnsituation in Alt-Haslach und letztlich auch die Entstehung des Jugendtreffs Haslach.
Der Lokalverein Haslach nahm sich im weiteren Verlauf des Themas an und zum Ende der 70 iger Jahre wurde ein Sozialarbeiter auf einer ABM-Stelle eingestellt, der von einem Beirat des Lokalvereins begleitet wurde. Die erste Anlaufstelle war das ?Killyhäusle? in der Markgrafenstr. 8 und die Sozialarbeit war gemeinwesenorientiert ausgerichtet.
Anfang der 80 iger Jahre suchte der Lokalverein nach einer neuen Trägerstruktur für die Sozialarbeit und so übernahm nach kurzer Zwischenlösung bei der Stadt Freiburg das Nachbarschaftswerk e.V. die Trägerschaft. Mit zwei Personalstellen wurde dann sowohl gemeinwesen- wie auch einzelfallorientiert gearbeitet.
1988 kamen zwei halbe Personalstellen hinzu, die hauptsächlich einzelfallorientiert ausgerichtet waren.
Nach Abriss des Killyhäusle und kurzer Unterbringung im Laubenweg 3, wurde Anfang der 90 iger Jahre das Büro im Finkenschlag 5 eingerichtet. Zu dieser Zeit wurde nach der Kürzung einer Personalstelle mit zwei Personalstellen sowohl einzelfall- wie auch gemeinwesenorientiert gearbeitet.
Nachdem 2002 das Programm Soziale Stadt in Alt-Haslach startete, wurde das Büro in die Carl-Kistner-Str. 30a verlegt.
Die Einzelfallhilfe (Sozialberatung) wird seither mit zwei halben Personalstellen geleistet und die Durchführung der Bewohneraktivierung und die Durchführung der sozialen Begleitmaßnahmen zum Programm Soziale Stadt (Quartiersarbeit) mit ein-einhalb Personalstellen gewährleistet.
Zum Ende des Jahres 2005 wurde in den Räumen der Alten Schule in der Markgrafenstr. 13 ein Stadtteilbüro in Betrieb genommen, indem das NBW sowohl mit der Sozialberatung wie auch mit der Quartiersarbeit seinen Sitz hat.
Seit dem 01.10.2005 leistet das NBW zusätzlich mit zwei von der ARGE finanzierten halben Personalstellen ein sozialraumorientiertes beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im Rahmen eines befristeten Modellprojektes, welches ebenfalls in Haslach und Weingarten angesiedelt ist.