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und nach Bedarf und Anfrage

Marion Tritschler
Dipl. Sozialarbeiterin (FH)
Tel: 0761 / 76 71 032
Fax: 0761 / 76 71 033
marion.tritschler(at)nachbarschaftswerk.de
Am 01. März 2002 übernahm das Nachbarschaftswerk die Trägerschaft für die Quartiersarbeit in der "Unteren Ferdinand-Weiß-Straße" im Stadtteil Stühlinger. Für diese neue Aufgabe wurde eine halbe Stelle aus der Arbeit in Weingarten umgeschichtet und hierfür zur Verfügung gestellt. Grundlage für diese Ausdehnung der Arbeit in einen neuen Stadtteil war die Gemeinderatsdrucksache G 01272 - Konzept "Quartiersmanagement /Quartiersarbeit" für Gebiete mit sozialem Entwicklungsbedarf, die im Januar 2002 verabschiedet wurde. Dieses Konzept skizziert die Grundlinien der Quartiersarbeit und bildet die Eckpunkte der Arbeit des Nachbarschaftswerks vor Ort.
Die Quartiersarbeit als Instrument sozialer Stadtentwicklung zielt darauf ab, die Lebenssituation der Bewohner in diesem Wohngebiet durch strukturelle Maßnahmen zu verbessern und Entwicklungsprozesse anzustoßen.
Zum 01. Juli 2002 konnten mit dem Quartiersladen Stühlinger in der Ferdinand-Weiß-Str. 117 auch geeignete Räumlichkeiten gefunden werden, so dass die Arbeit eine örtliche Verankerung im Quartier erfuhr. Seitdem finden dort zweimal pro Woche Sprechstunden der Quartiersarbeiterin statt. Bewohnerinitiative und Quartiersrat sind fest verankerte Bestandteile der Arbeit und treffen sich regelmäßig. Sie bilden das Potential für lokale Vernetzung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements im Wohnquartier.
Quartiersarbeit Stühlinger
Grundlage der Quartiersarbeit Stühlinger ist das Konzept "Quartiersmanagement / Quartiersarbeit" für Gebiete mit sozialem Entwicklungsbedarf, das im Januar 2002 im Gemeinderat mit der Drucksache G 01272 verabschiedet wurde. Dieses Konzept skizziert die Grundlinien der Quartiersarbeit und bildet die Eckpunkte der Arbeit des Nachbarschaftswerks vor Ort.
Mit der Quartiersarbeit verfolgt die Stadt das Ziel, "die Lebenssituation der Bewohner sozial belasteter Gebiete durch strukturelle Maßnahmen zu verbessern und auf kleinräumiger Gebietsebene nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen. Dazu sollen lokal vorhandene Potenziale genutzt, Akteure vor Ort vernetzt, Aktivitäten und Projekte koordiniert, bürgerschaftliches Engagement und Selbstorganisation unterstützt und gefördert werden."
Das Selbstverständnis und die übergeordneten Zielsetzungen der Quartiersarbeit im Nachbarschaftswerk werden bei den Fachgruppen unter dem Thema Quartiersarbeit näher dargestellt.
Quartiersrat
Der Quartiersrat setzt sich aus BewohnerInnen der Bürgerinitiative, aus Institutionen des Stadtteils, aus Vertretern der Stadt Freiburg, der Stadtbau, der Polizei und des Nachbarschaftswerks zusammen.
Er ist die Schnittstelle zwischen Verwaltung, Träger und Bürgerschaft vor Ort, mit Steuerungs- und Koordinierungsaufgaben für die Entwicklung im Quartier. Im Quartiersrat erfolgt die Abstimmung und Festlegung über die inhaltliche Gestaltung der Quartiersarbeit. Er trifft sich in ca. zweimonatigem Abstand.
Bewohnerinitiative
In der Bewohnerinitiative treffen sich jeden 2. Donnerstag im Monat engagierte Bürger, überwiegend aus dem Wohngebiet Untere-Ferdinand-Weiß-Straße und Metzgergrün. Sie setzt sich aus über 20 Personen zusammen und sie ist die Kernzelle der Quartiersarbeit, in der die aktuellen Themen zusammengetragen und die Jahresplanung der Schwerpunkte entwickelt wird.
Das Selbstverständnis und die übergeordneten Zielsetzungen der Quartiersarbeit im Nachbarschaftswerk werden unter den Fachgruppen bei Quartiersarbeit im NBW näher dargestellt.