Kontakt:

Renate Matt
Dipl. Sozialpädagogin
Tel. 0761 / 47 99 99 ? 16
Renate.Matt(at)nachbarschaftswerk.de


Sara-Dunja Menzel
Erziehungswissenschaftlerin M.A.
Tel. 0761/ 471728
menzel.mja(at)diakonieverein-bonhoeffer.de

 

Flyer




Anti-Gewalt-Training
für Mädchen und junge
Frauen (13-18 Jahre)

Ein Kooperationsangebot vom Nachbarschaftswerk e.V., der Dieterich-Bonhoeffer-Gemeinde Weingarten und der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Weingarten

Im Jahr 2004 wurde aufgrund eines aktuellen Bedarfs das Anti-Gewalt-Training für Mädchen und junge Frauen im Alter von 13- 18 Jahren, entwickelt. Das Anti-Gewalt-Training ist ein Kooperationsangebot vom Nachbarschaftswerk e.V., der Dieterich-Bonhoeffer-Gemeinde Weingarten und der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Weingarten.

Das geschlechtsspezifische Präventionsprojekt mit seinen vier Bausteinen: Gruppentraining, Elternarbeit, Einzelhilfe und Vernetzung wurde von 2005 bis Anfangs 2008 von der Förderinitiative Jugendkriminalprävention des Landeskriminalamtes Stuttgart finanziert.

Seit 2008 ist das Anti-Gewalt-Training als eine Maßnahme der Hilfe zur Erziehung nach den §§ 27,29 SGB VIII. vom Jugendamt Freiburg anerkannt.

Das Anti-Gewalt-Training, ist ein ganzheitlich ausgerichtetes, sozialpädagogisches Interventionsprogramm

Das Training wird unter der Berücksichtigung geschlechtsrelevanter und - sensibler Gesichtspunkte auf der Grundlage des Freiburger Anti-Gewalt- Trainings ( Prof. Dr. Fröhlich-Gildhoff 2006) sowie nach den konfrontativen Methoden des Anti-Aggressivitätstraining® ( Prof. Dr. Weidner) durchgeführt. Das Training setzt nicht nur am gewaltbereiten Verhalten an, sondern die Mädchen und junge Frauen werden mit ihren Ressourcen, Stärken und Bedürfnisse in Verbindung mit ihrem jeweiligen Umfeld betrachtet.

Zielgruppe

Mädchen und junge Frauen im Alter von 13 bis 18 Jahren, die wegen ihrer Gewaltbereitschaft, Gewalttätigkeit und Mobbingverhaltens auffällig und delinquent sind.

Psychiatrische Indikatoren und stoffgebundene Süchte sowie Einschränkungen im sprachlichen und kognitiven Bereich können Ausschlusskriterien sein.

Ziele des Trainings

  • Eine konstruktive und konfrontative Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und eigenem Gewaltverhalten
  • Erfahren und Erlernen von Selbstwert
  • Steigerung der Selbststeuerung und Übernahme von Verantwortung
  • Den konstruktiven Umgang mit Aggressionen
  • Das Erlernen von gewaltfreien Konfliktlösungsmodellen