Das Training wird gefördert von:

Trainingsinhalte

- Einzel-Interviews, Analyse der Aggressivitätsauslöser und Gewaltrechtfertigungen, Tatkonfrontation und Provokationstests auf dem heißen Stuhl, Reflexion der Opferrolle. Dazu kommen Fragebögen, Plakatarbeit, Rollen- und Interaktionspiele, Opferbrief oder - Aufsatz, Hausaufgaben.

- Einladung von Gästen in das Training.

- Eine erlebnispädagogische Aktion, ein Intensivwochenende sowie ein Abschlusstreffen mit Zertifikatübergabe bei erfolgreicher Teilnahme.

- Ergänzend zur Gruppenarbeit werden je nach Bedarf, bis zu drei Einzelgespräche angesetzt.

- Abschlussgespräch mit jedem Teilnehmer, Grundlage des Abschlussgesprächs ist der Entwicklungsbericht des Teilnehmers.

 

Dauer und Umfang des Trainings

Die Trainingsdauer beträgt in der Regel 5-6 Monate. Das Gruppentraining mit insgesamt 16 Treffen, findet jeweils wöchentlich für 3-4 Stunden im Block statt. Ein Intensivwochenende, eine erlebnispädagogische Aktion und Einzelgespräche sind weitere Bestandteile des Trainings.

Teilnahmebedingungen

Die Gruppenteilnahme setzt ein Aufnahme- und Auswahlgespräch mit einer Trainerperson voraus. Eine Eigenmotivation muss nicht vorliegen.

Folgende Verfahrenswege zur Aufnahme sind möglich:

  1. Über das zuständige Jugendamt nach §§ 27,29 SGB VIII, Hilfe zur Erziehung.
  2. Über jugendgerichtliche Maßnahmen.
  3. Über eine schulische Auflage.

Bei Aufnahme wird mit den Teilnehmern ein Teilnahmevertrag abgeschlossen und eine schriftliche Erklärung ist abzugeben, wonach Urteile, Berichte der Jugendhilfe im Strafverfahren und Ermittlungsakten eingesehen werden dürfen. Die Einverständniserklärung enthält auch die Erlaubnis zum konfrontativen und provokativen Umgang. Bei Minderjährigen unterzeichnen ebenfalls die gesetzlichen Vertreter.

Finanzierung

Das Training gilt als Hilfe zur Erziehung nach den §§ 27, 29 SGB VIII.

Um in besonderen Fällen eine zeitnahe und niederschwellige Aufnahme für Teilnehmer zu ermöglichen, akquirieren wir zusätzlich Fördergelder.

Unsere bisherigen Förderer:

- Sicheres Freiburg e.V.

- Bußgelder

Trainerpersonen

Die Durchführung der Anti- Aggressivitätstrainings® erfolgt durch Leitung zweier in diesem Bereich erfahrener pädagogischer Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, wie Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstraining®

Ein Tutor: Ehemaliger erfolgreicher Teilnehmer eines Anti-Aggressivitäts-Trainings.

Externe Referenten, z.B. Gerichtsmediziner, Jugendrichter und Deeskalationstrainer werden zu bestimmten Themen in das Training eingeladen.