Das Training wird gefördert von:

Kontakt:

Renate Matt
Dipl. Sozialpädagogin  
Tel. 0761 / 47 99 99 - 16
Renate.Matt(at)nachbarschaftswerk.de

Infoblatt

Das Anti-Aggressivitätstraining® (AAT) für männliche Jugendliche und Heranwachsende (17- 21 Jahre)

Das AAT® ist eine deliktspezifische, sozialpädagogische, psychologische Behandlungsmaßnahme für aggressive Wiederholungstäter. Das Training gründet sich auf aggressions- und kriminalitäts-theoretische Erkenntnisse und lerntheoretisch-kognitive Grundannahmen: Banduras "Lernen am Modell", Kellys Kognitionspsychologie, Farellys Provokative Therapie und Corsinis Konfrontative Therapie. 

Dem Training liegt ein humanistisches Menschenbild zugrunde, weshalb Wertschätzung und Respekt gegenüber den Mitmenschen sowie die kritische Betrachtung von Verhalten und Handeln als selbstverständlich angesehen werden. Der Teilnehmer wird in seiner Person wertgeschätzt und mit seinem Fehlverhalten sowie seiner Aggressivität und Gewalttätigkeit konfrontiert.

 

Zielgruppe

Männliche Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 17- 21 Jahren, die wegen ihrer Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit auffällig und delinquent sind.

Ausschlusskriterien sind: akute Drogen- und Alkoholabhängigkeit (Sucht), psychiatrische Indikatoren (z.B. Produktivsymptomatik), Suizidalität, starke Einschränkungen im sprachlichen und kognitiven Bereich sowie die Einbindung in kriminelle Strukturen mit hohem Organisationsgrad.  

 

Ziele des Trainings

Das Hauptziel des Trainings ist es, zukünftig ein gewaltfreies Leben zu führen, wodurch weitere Opfer vermieden werden und insgesamt eine günstigere Legalprognose abgegeben werden kann.

  • Die Teilnehmer setzen sich mit der Straftat und mit ihrem Gewaltverhalten und den damit verbundenen Gewaltauslösern sowie Rechtsfertigungsstrategien auseinander.
  • Die Teilnehmer reflektieren die Rolle des Opfers und deren Folgen, sie entwickeln Opferempathie.
  • Die Teilnehmer übernehmen für ihr eigenes Handeln Verantwortung und sind in der Lage, sich von gewaltträchtigen Konflikt- und Gruppendynamiken abzugrenzen.
  • Die Teilnehmer üben alternative Konfliktlösungsstrategien ein, um kritische Lebenssituationen zu bewältigen.

 

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